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Rückwärts zu den Sternen - SHS - Sven Hildebrandt schreibt...

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Rückwärts zu den Sternen - Eine Geschichte vom Loslassen, Suchen und endlich Finden

Worum geht es?
Manchmal führt das Leben uns nicht nach vorn. Sondern zurück zu den Dingen, die wir längst verloren glaubten.
Roswitha ist Mitte sechzig und überzeugt, dass ihre wichtigsten Kapitel bereits geschrieben sind. Nach dem Tod ihres Mannes Ingo bleibt ihr ein Haus voller Erinnerungen, ein blinkender Backofen und eine digitale Welt, mit der sie eigentlich nichts zu tun haben möchte.
Doch ein Smartphone, ein Laptop und ein paar hartnäckige Menschen lassen ihr keine Wahl.
Was als vorsichtiger Versuch beginnt, mit Technik zurechtzukommen, entwickelt sich zu einer Reise, die weit über Bildschirme und Passwörter hinausführt. Roswitha begegnet Menschen aus aller Welt, entdeckt neue Freundschaften und stößt auf ein Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit, das sie jahrzehntelang begleitet hat.
Gemeinsam mit Viktor, einem Mann, der seine eigenen Narben mit sich trägt, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Dabei lernt sie, dass manche Wege nicht gerade verlaufen – und dass man manchmal zurückblicken muss, um wieder nach vorn gehen zu können.
Ein warmherziger Roman über Familie, zweite Chancen, späte Liebe und den Mut, dem Leben noch einmal zu vertrauen.

Wie „Rückwärts zu den Sternen“ entstand
Wie viel von mir selbst eigentlich in der Geschichte steckt? Nanja... Bei „Rückwärts zu den Sternen“ lautet die Antwort:
Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Die Geschichte selbst ist frei erfunden. Roswitha, Viktor und ihre Reise existieren nur zwischen den Buchdeckeln. Doch viele ihrer Gedanken, Sorgen und Herausforderungen haben ihren Ursprung im wirklichen Leben. In den vergangenen Jahren habe ich erlebt, wie Menschen in meinem Umfeld nach schweren Schicksalsschlägen ihren Alltag neu ordnen mussten. Oft waren es dabei nicht die großen Ereignisse, die die größten Hürden darstellten, sondern die kleinen Dinge.
Ein blinkender Backofen.
Ein neues Smartphone.
Ein Passwort, das plötzlich niemand mehr kennt.
Oder eine Reise, die niemals stattfinden konnte.
Mich faszinierte die Frage, wie Menschen mit solchen Veränderungen umgehen. Was bleibt von einem gemeinsamen Leben? Was trägt man weiter? Und wie findet man den Mut, sich auf Neues einzulassen, wenn man eigentlich glaubte, dafür längst zu alt geworden zu sein?
Aus diesen Gedanken entstand schließlich Roswithas Geschichte.

Von ernsten Themen und leichten Momenten
Obwohl „Rückwärts zu den Sternen“ von Verlust, Erinnerungen und Familiengeheimnissen erzählt, war mir von Anfang an wichtig, keine schwere Geschichte zu schreiben.
Das Leben besteht selten nur aus Trauer oder nur aus Glück. Es besteht aus beidem.
Neben den emotionalen Momenten finden sich deshalb viele humorvolle Szenen im Roman: technische Missverständnisse, skurrile Begegnungen, digitale Abenteuer und Menschen, die sich gegenseitig helfen, obwohl sie sich tausende Kilometer voneinander entfernt befinden.
Wie auch bei meiner humorvollen Tiergeschichte „Leon – Der Karpatenwirbelwind“ stehen letztlich die Menschen im Mittelpunkt. Die Fragen, die uns bewegen. Die Erinnerungen, die bleiben. Und die Erkenntnis, dass jeder Lebensabschnitt noch Überraschungen bereithalten kann.
Denn manchmal beginnt das größte Abenteuer genau dort, wo man glaubte, angekommen zu sein.

Ich wünsche dir eine berührende, hoffnungsvolle und vielleicht auch schmunzelnde Zeit mit Roswitha und Viktor.
Und vielleicht erinnerst du dich beim Lesen an etwas, das du selbst schon verloren glaubtest und eines Tages wiedergefunden hast...

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