Die Legende vom BIG HAKEN
Eine wahre Geschichte über das Angeln, das Leben und ein Vermächtnis, das bleibt.
Ursprünglich sollte dieses Buch ein persönliches Erinnerungsbuch für meine Mutter werden. Eine Sammlung von Geschichten über meinen Vater, gemeinsame Angelreisen und die vielen kleinen Erlebnisse, die eine Familie prägen.
Doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass sich diese Erinnerungen nicht „mal eben“ aufschreiben lassen. Zu viel war passiert. Zu viele Geschichten warteten darauf, erzählt zu werden. Zu viele Momente hatten sich über Jahrzehnte angesammelt – am Wasser, auf See, in Norwegen, Dänemark und an den heimischen Gewässern Norddeutschlands.
Deshalb ließ ich mir bewusst Zeit. Ich wollte keine Chronik schreiben und auch keine Heldengeschichte. Mir ging es um etwas anderes: um Dankbarkeit. Um die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn er nicht mehr da ist. Und um die Erkenntnis, dass vieles von dem, was mein Vater mir mitgegeben hat, heute längst in der nächsten Generation weiterlebt – in meinen eigenen Kindern.
Während einer längeren Schreibpause entstand als bewusstes Kontrastprogramm das humorvolle Tierbuch „LEON – Der Karpaten-Wirbelwind“. Erst danach fand ich zurück zu diesem sehr persönlichen Projekt und konnte die Geschichte so zu Ende erzählen, wie ich sie mir ursprünglich vorgestellt hatte.
„Die Legende vom BIG HAKEN“ ist mein erstes autobiografisches Werk. Es verbindet Erinnerungen, Familiengeschichte, norddeutschen Humor, Verlust und Lebensfreude zu einer Erzählung, die weit mehr ist als ein Buch über das Angeln.
Ergänzt durch zahlreiche historische Fotografien aus mehreren Jahrzehnten ist daraus zugleich ein Stück Familienchronik geworden – und eine Hommage an einen Vater, dessen Vermächtnis bis heute weiterwirkt.